Sorrent die Stadt der Sonnne
Der südliche Gardasee – ideal für einen Familienurlaub
Unser Quartier haben wir im beschaulichen Moniga del Garda aufgeschlagen. Dieser Ort ist noch lange nicht so überlaufen wie die Touristen-Hochburgen im oberen Bereich des Sees. Ein malerischer kleiner Hafen und schöne Kiesstrände machen den Ort zu einem vor allem für Familien beliebten Urlaubsziel. Als Unterkunft haben wir eine sog. Residence gewählt, dabei handelt es sich um ein kleines Feriendorf mit mehreren Mietwohnungen und einem Gemeinschaftspool.
Moniga ist ein idealer Standort, um den südlichen Teil des Gardasees zu besuchen. Mit den Kindern “an Bord” war natürlich ein Besuch des Gardaland im Pflichtprogramm der Reise. Das Gardaland in Castelnuovo ist nicht nur der größte Freizeitpark in Italien, sondern auch ein Park, der im internationalen Vergleich bestehen kann. Unserer Kinder hatten jedenfalls ungeheuer viel Spaß und wollten den Park mit seinen zahlreichen Attraktionen gar nicht mehr verlassen. Ganz in der Nähe von Gardaland befindet sich mit dem Parco Natura Viva eine weitere Hauptattraktion der Region. Neben einem “normalen” Tierpark kann man hier auch auf Safari gehen, d.h. man fährt mit seinem privaten Kfz durch einen umzäunten Bereich, in dem die wilden Tiere Afrikas wie Löwen, Nashörner, Giraffen usw. frei herumlaufen. Nur durch die Windschutzscheibe getrennt, hat man hier einen sehr intimen Einblick in die afrikanische Tierwelt.
Der Süden des Gardasee hat eine weitere Perle zu bieten, das hübsche Städtchen Sirmione, das sich in wirklich einmaliger Lage befindet. Sirmione liegt am Ende einer ca. 4 km sehr schmalen Halbinsel, die sich fast schnurgerade in den See einschneidet. Man betritt Sirmione durch die Tore des mächtigen Castello Scaligero und befindet sich dann inmitten einer wunderschönen Altstadt mit pittoresken, verwinkelten Gassen und verwunschenen Plätzen. Hinter vielen Ecken lockt ein neuer spannender Ausblick auf den See und am Ende der Stadt erwartet den Besucher eine der bekanntesten archäologischen Stätten Oberitaliens, die Grotten des Catull. Sirmione lässt sich wunderbar an einem Tag entdecken, allerdings ist ein Besuch während der Hauptsaison kein ungestörtes Vergnügen und man muß sich die Stadt mit Tausenden anderer Tagesbesucher teilen.
Ein weiterer touristischer Magnet in der Nähe von Moniga stellt die Gemeinde Gardone Riviera dar. Hier ließ sich der italienische Dichter Gabriele D’Annunzio nieder und machte aus seinem Wohnhaus, dem Vittoriale, das er mit einer Vielzahl eigentümlicher Souvenirs seiner vielen Reisen ausstattete, ein kurioses Museum für die Bevölkerung. Ganz in der Nähe liegt auch der Botanische Garten Hruska, der mittlerweile im Besitz des Künstlers Andre Heller ist. Ein Spaziergang an der eleganten Hafenpromenande inmitten der mondänen Hotels von Gardone rundet einen Tag in dieser Stadt hat.
Der Süden des Gardasee ist aus unserer Sicht ideal für einen Familienurlaub geeignet. Die sehr abwechslungsreichen Sehenswürdigkeiten lassen keine Langeweile beim aktiven Urlauber aufkommen und im Vergleich zum Norden ist es hier insgesamt noch wesentlich ruhiger und weniger touristisch geprägt.
Vacanza fantastica!
Im Norden Italiens befinden sich die Städte Turin, Bologna, Mailand, Verona und die bezaubernde Lagunenstadt Venedig. Trinken Sie einen Kaffee auf dem berühmten Markusplatz und schauen Sie den Menschen beim Taubenfüttern zu, machen Sie romantische Spaziergänge durch vielen kleinen Gassen und besuchen Sie ganz früh morgens den Fischmarkt unter der Rialto-Brücke direkt am Canale Grande. Erleben Sie mit, wie Venedig langsam erwacht, genießen Sie den Sonnenaufgang und die lebendige Atmosphäre.
Im Nordwesten Italiens an der italienischen Riviera liegt Legurien, Piemonte und Lombardia. Diese Regionen bieten sehr abwechslungsreiche Landstriche, neben den Alpen und den Voralpen befinden sich hier auch wunderbare Seenlandschaften wie z.B. der Lago Maggiore. Inmitten der nördlichen Toskana und der südlichen Lombardei erstreckt sich im Nordosten die vielseitige Emilia Romagna, eine Region zwischen imposanter Berglandschaft und beeindruckenden Küsten. In der Mitte Italiens liegt die wundervolle Hauptstadt Rom- die ewige Stadt und ihre weltweit bekannten Sehenswürdigkeiten. Nehmen Sie sich Zeit und erleben Sie eine der größten Kulturstädte Europas, die besonders nach Sonnenuntergang zur Höchstform aufläuft. Mit weit über 70 Museen und wunderschönen Bauwerken erstreckt sich Florenz inmitten der Toskana. Die historische Altstadt dieser beeindruckenden Stadt ist bereits zum UNESCO-Kulturerbe ernannt worden. Geniessen Sie die Lebendigkeit der Stadt, ihre fröhlichen Menschen und die kunterbunten Märkte.
Süditalien ist durch wildromantische Landschaften gekennzeichnet, die langen, weißen Sandstrände erstrahlen karibisch und fallen seicht in das smaragdfarbende Wasser. Touristisch ist diese Gegend Italiens – Gott sei Dank – noch nicht so überlaufen. Zahlreiche wunderschöne kleine Städte und Orte schlängeln sich entlang der Küste, die auch immer sehr nah der Berge entlangläuft und somit zum Bade- als auch Wanderurlaub einlädt. Malerische Fischerorte, spektakuläre Wasserfälle, langes Sandstrände, imposante Promenaden und interessante Sehenswürdigkeiten, dass ist Süditalien.
Neben einem facettenreichen Festland sind italienischen Inseln mindestens genauso abwechslungsreich und Spannend. Die südlichste Spitze von Italien bildet Sizilien – der man nachsagt, hier sei die Mafia zuhause. In den Sommermonaten kann Sizilien sehr, sehr heiß werden, dass Wasser im Norden ist durchschnittlich viel wärmer als im süden der Insel. Eine wahnsinnig aufregende Stadt ist Palermo, erleben Sie den Concento dei Capuccini, einer schaurigen Touristenattraktion. Rund 8000 mumifizierte Leichen wohlhabender Sizilianer befinden sich in den Katakomben unter der Stadt. Wieder an der frischen Luft ist nun ein Ausflug an den Hafen und ein dickes italienisches Eis genau das Richtige.
Zauberhaftes Sardinien
Seit vier Jahren machen wir Urlaub in Italien, immer woanders, aber immer in einem Ferienhaus. Und seit vier Jahren genießen wir es, keine schlecht gelaunten “wichtig”-Gäste mehr um uns herum haben zu müssen. Dieses Mal haben wir uns ein Traumhaus direkt am Meer geleistet. Wir fahren gen Süden nach Villasimius.
Die Lage der Villa überwältigt uns. Inmitten einer reizvollen Landschaft aus Sandbuchten und Felsformationen gelegen, haben wir einen traumhaften Blick auf das Meer. Ein Pfad mit duftenden Sträuchern führt uns an den Felsstrand vor dem Haus. Zum langen Sandstrand nach Campolungu geht man etwa 5 Minuten. Türkisblaues Meer und schneeweißer pudriger Sand erwarten uns. Im Hintergrund sehen wir die Silhouette der Hügel.
Wir können uns nicht sattsehen und genießen die laue Sommernacht auf unserer Terrasse unter sternenklarem Himmel.
Am nächsten Tag machen wir uns auf ins Landesinnere um die Naturschönheiten von Sardinien zu Fuß zu erkunden. Es gibt zwar keine besonders hohen Berge, dafür jede Menge unberührte Natur und keinen Massentourismus.
Dass es an gekennzeichneten Wanderrouten noch etwas mangelt, entscheiden wir uns am darauf folgenden Tag für eine geführte Exkursion. Das zerklüftete Kalksteinmassiv namens Supramonte zieht uns an. Laut Aussage unseres Führers eine der menschenleeren und wildesten Gegenden Europas. Der Weg ist abwechslungsreich und etwas in Übung sollte man schon sein. Enge Schluchten, versteckte Klammen und weite Plateaus lassen wir hinter uns. Wir werden zu einer Höhle geführt, angeblich die letzte Zufluchtsstätte des Nurgaher. Einem Volk aus der Steinzeit. Die Wanderung mit unserem Führer Carlos, der zudem Deutsch spricht, ist nicht nur landschaftlich sehr beeindruckend, wir erfahren auch eine Menge über Italien, insbesondere über die Kultur in Sardinien. Absolut empfehlenswert!
Der dritte Tag führt uns nach Baia Chia. Hier erwarten uns bis zu 30 m hohe Stranddünen, so feinsandig und weiß wie aus dem Bilderbuch. Das Meer leuchtet türkisfarben. Der Strand ist ein beliebter Szenetreff unter Surfern. Wer Glück hat, kann hier sogar Delfine sehen, aber uns bleibt es an diesem Tag leider versagt. Wir machen erst einmal Halt im Restaurant “Dune die Campana” und genehmigen uns ein kühles Bier und zur Stärkung Antipasti. Wir haben noch etwas vor, wir wollen rüber zu der kleinen Felseninsel Su Giudeu. Man kann einfach hinüberwaten. Das Wasser wird zwar brusttief, doch es in einfach herrlich! So stellen wir uns Urlaub in Italien vor.
Ligurischer Familienurlaub an der Riviera di Ponente
Als Standort haben wir uns für den Ort Loano entschieden, der recht zentral in der Mitte dieses Abschnitts liegt und von dem aus die Riviera di Ponente bequem zu erkunden ist. Loana ist mit ca. 12.000 Einwohnern ein kleines quirliges Städtchen mit einer breiten Uferpromenade und einer hübschen Altstadt, das stark auf den Tourismus ausgerichtet ist und im September – also nach der Hauptsaison – eine angenehm ruhige Atmosphäre bieten konnte. Ein erster kurzer Abstecher führte uns in die nur wenige Kilometer im Hinterland liegende Grotte di Toirano – eine sehr eindrucksvolle Tropfsteinhöhle, die zu Fuß erkundet werden kann.
Die gesamte Küste in Ligurien zeichnet sich durch spektakuläre Aussichten auf das ligurische Meer und die Gebirge im Hinterland aus. Malerische Städtchen bieten entlang der Küstenstraße immer wieder eine willkommene Möglichkeit für einen Halt. Wir hatten im September besonderes Glück, in der Gemeinde Noli den Höhepunkt im Jahreskalender, die Regata Storica dei Rioni Nolesi, mitzuerleben. Bei dieser Regatta treten die vier Stadtteile von Noli mit Ruderbooten gegeneinander an. Jeder Stadtteil ist mit einer der Farben gelb, rot, blau und weiß geschmückt und auch die vier Ruderer jedes Stadtteils tragen diese Farben. In einer prächtigen Prozession marschieren die Teams zum Strand, wo die Boote zu Wasser gelassen werden und dann die Regatta ausgetragen wird. Ein wirklich einmaliges Spektakel mit einer tollen Atmosphäre.
Natürlich gehörte auch ein Besuch der Stadt Genua, die Ligurien an der nördlichsten Stelle des Ligurischen Meeres gewissermaßen teilt, zum Programm unserer Reise. Der Tagesausflug (ab Loana ist Genua in ca. einer Stunde zu erreichen) konzentrierte sich auf den prächtigen, erst vor kurzem vollkommen neu gestalteten Hafenbereich. Hier am Touristenhafen Porto Antico ist das Acquario di Genova zu finden, eines der größten Aquarien Europas, das in einer Vielzahl von Bassins und Becken die gesamte maritime Welt inklusive Haien, Delphinen, Robben und Pinguinen zeigt. Vor allem für Kinder ein tolles Erlebnis. Im Hafenbereich sind weitere Attraktionen zu finden, wie das Minireservat Biosfera, der Panorama-Aufzug Bigo, das Kindermuseum La Citta dei Bambini und das große Museum der Seefahrt, so daß man hier problemlos einen Tag verbringen kann.
Am anderen Ende der Riviera di Ponente, befindet sich der mondäne Ort San Remo, weltberühmt durch das Musikfestival und das beeindruckende Casino. Nicht weit entfernt von San Remo, haben wir den Hanbury Botanical Garden besucht, einen wunderschönen ca. 18 ha großen Garten, der in spektakulärer Lage an der Küste liegt und bei einem Rundgang botanische Eindrücke und Pflanzen aller Kontinente und Klimazonen bietet.
Zurück auf dem Weg nach Loano haben wir erneut in eingen kleinen Städtchen, wie Alassio und Albenga Station gemacht, die mit ihren pittoresken Altstädten eigentlich mehr Zeit als nur zwei Stunden auf der Durchreise verdient haben. Die westliche Küste Liguriens, die Riviera di Ponente, eignet aus unserer Sicht wunderbar für einen Urlaub mit der ganzen Familie und bietet eine bunte Mischung aus Natur, Kultur und auch für Kinder interessanten Sehenswürdigkeiten. Einzig der doch sehr eingeschränkte Zugang zum Meer, der nur über die kostenpflichtigen Badeanstalten erfolgen kann, störte unseren sehr positiven Eindruck.
Italien – kunstvolle Städte und weite Sandstrände
Wer an Italien denkt, der hat auch immer das charakteristische Bild einer stiefelförmigen Halbinsel vor Augen, die vom Mittelmeer umgeben ist. Mit seinen kilometerlangen Stränden lädt das sonnige Land besonders zu einem Badeurlaub ein. Dabei darf man natürlich nicht die prachtvollen Städte mit ihren kunstvollen Gebäuden und kulturell wertvollen Museen nicht vergessen.
Meinen ersten Italien-Urlaub machte ich in der Toskana, einer Landschaft, die vor allem durch viele kleinere Hügel, Olivenbäume und Weinreben gekennzeichnet ist. Vor allem die Ruhe konnte ich sehr gut genießen, denn in der Nebensaison herrscht nicht sehr viel Trubel in den kleineren Dörfern. Am ersten Strandtag verliebte ich mich sofort in die vielen Eisdielen. Das Personal ist sehr nett und das Eis wird in riesigen Portionen in die Waffel “gespachtelt”.
Selbst im Herbst hatte das Wasser noch eine angenehme Temperatur um mal richtig schön baden zu gehen.
Natürlich wollte ich auch die vielen berühmten Städte besuchen und machte mich deshalb 3 Tage nach Ankunft nach Florenz auf, der Hauptstadt von Toskana.
Auf der Fahrt war ich ziemlich stark von den engen Straßen inmitten einer weiten Hügellandschaft beeindruckt.
Angekommen in Florenz bei sommerlichen Temperaturen konnte der Stadtrundgang losgehen.
Die Sehenswürdigkeiten in Florenz bestechen durch die außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet der Architektur. Vor allem die Kirche “Santa Maria del Fiore” hat mir sehr gut gefallen.
Wer sich für Kunst interessiert, dem kann ich die “Galleria dell’Accademica” empfehlen, ein Kunstmuseum an der Piazza delle Belle Arti.
Auch zum Shoppen ist die toskanische Hauptstadt prima geeignet, mit den vielen Straßenhändlern, die auf das Wort “polizia” dressiert sind und in Sekundenschnelle ihren Kofferladen zusammenpacken können um abzuhauen.
Einige Tage später wollte ich mir auf jeden Fall noch Venedig anschauen. Die Autofahrt war etwas länger aber das sollte sich auch lohnen.
Kurz vor Venedig war Schluss mit Autofahren und man musste sich ein Bootsticket holen, um in die Stadt zu gelangen. Vom Wasser aus hatte man einen prima Panoramablick auf Venedig zwischen den vielen Wasserstraßen.
Gut angelegt ging es auch schon ins Zentrum des Stadtkerns und ich muss sagen, dass meine Erwartungen an Venedig in jeder Hinsicht erfüllt wurden. Die Art, wie die Stadt auf Wasser gebaut ist und die vielen Gondeln hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Dies fanden anscheinend auch andere Touristen,denn die Straßen Venedigs waren wirklich ziemlich überfüllt.
Nach einem kleinen Spaziergang über viele kleinere Brücken traf ich auf eine sehr schöne, alte Kirche und zwar die San Giacomo di Rialto, die sogar, wenn ich mich richtig erinnere die älteste Kirche von Venedig ist.
Da die Autofahrt lang war ging es schon nach ca. 4 Stunden Venedig wieder zurück in die kleine Stadt Cesenatico. Hier verbrachte ich die letzten paar Tage, bevor ich die Heimreise nach Deutschland antrat.
Venedig- die Wasserstadt
Venedig ist eine der Kulturstädte überhaupt. Die Wasserstadt ist durch die Straßen, die mit kleinen Gondeln befahren werden müssen einzigartig.
Traditionelle Gebäude und Kulturelles
Sie ist die Stadt der Liebe. Diesen Ruf verdangt sie den Gondelfahrern, die schon seit Jahrhunderten ihre Passagiere besingen. Heute ist eine solche Fahrt auch ohne Gesang, ganz schön kostspielig. Sie kann leicht mehrere hundert Euro kosten.
Den Sankt Marko Platz kann man sich als Zentrum dieser Insel vorstellen. An ihm steht der Dogenpalast, der viele hundert Jahre alt ist und mit dem größten Respekt behandelt wird. Die Schlange ist meist lang und offeriert, dass er eine internationale Sehenswürdigkeit ist. Der Palast ist innen mit sehr viel Prunk versehen und sieht überwältigend groß und schön aus. Begibt man sich raus aus der Kirche, auf den St. Marko Platz, fliegen dort viele Tauben rum. Die meisten Deutschen werden sicherlich erstmal an das fliegende “Ungeziefer” denken, welches uns in unseren Regionen plagt. Aber so ist das nicht in Venedig. Sie gehören zu diesem Platz wie das Wasser nach Venedig. Männer stehen dort und verkaufen Futter für die Vögel. Von den Einwohner kann man aber erfahren, dass das nicht wirklich schmackhaftes Fressen für die Tiere ist, sonder eine “Anti- Baby- Pille für Tauben”. So kaufen die Touristen die Verhütung für die Tauben. Wirtschaftlich gesehen ein sehr schlauer Schachzug der Venezianer. Es wird nicht nur dafür gesorgt, dass die Tauben sich nach Plan vermehren, sondern auch noch, dass der Stadt nicht einmal Kosten dafür anfallen. Vom St. Marco Platz aus sieht man die Kirche Venedigs.
Ein typisches Zeichen von Venedig sind die Masken. Es sind traditionelle Masken, die manchmal etwas skurril aussehen. Das liegt daran, dass in Venedig jährlich ein großer, ebenfalls traditioneller Fasching abgehalten wird.
Kleine und teilweise enge Gassen strukturieren die Stadt. Die Häuser sind hoch und belebt. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Man findet kaum neumodische Bauten. Die Italiener rufen sich über die Wege zwischen ihren Wohnungen hinweg und vermitteln Herzlichkeit.
Geht man an ein Ende Venedig gibt es dort eine Glasbläserei. Auch diese wird schon viele Jahrzehnte geführt und steht für Qualität. Sie erfreut sich internationalem Ruhm. Sie befindet sich auf der abgelegenen Inseln Morano. Und die Glasbläserei stellt das gleichnamige Glas her.
Venedig hat auch eine Universität. In dieser studieren die Italiener Jura.
Viele kleine Restaurants, Bars und Cafes schmücken die Stadt. Preislich sind sie, zumindest im Sommer, meist nur mit hohen Preisen zu finden.
Besucht man Venedig ohne die Landessprache zu kennen, sollte man Englisch oder Spanisch können. Italienisch ist eine romanische Sprache und so kann man spanische Wort leicht auf die italienischen ableiten. Englisch sprechen zwar die meisten Italiener doch mit dem typischen Akzent, so dass sich eine Unterhaltung manchmal sehr abenteuerlich gestalten kann. Mit ein bisschen Glück findet man aber auch Italiener, die Deutsch sprechen können. Im Übrigen haben die Kinder auf den Schulen die Wahl der Fremdsprache zwischen englisch, französisch und deutsch.
Einkaufen
In der Mitte der Stadt findet man eine Einkaufszeile. Jedoch auch nicht in neumodischen Passagen, sondern in den alten Häusern. Alles dort hat sehr viel Stil und man fühlt sich trotzdem nicht davor erdrückt, sondern liebevoll aufgenommen.
Wissenswertes/ Historie
Das Grau der Stadt gehört irgendwie zu ihr. Es unterstreicht das Alter. Doch genau das wird wohl eines Tages ihr Verhängnis sein. Die Pfähle auf denen diese Stadt aufgebaut ist, werden mit jedem Jahr maroder. Es ist eine Frage der Zeit bis sie nachgeben. Die Stadt ist zwar aktiv daran, diesen Verlauf zu stoppen und gegenzuwirken, doch scheit es eine Sysiphusarbeit zu sein, die nicht mit Sicherheit einen erfolgreichen Abschluss verspricht.
Ansonsten gibt es in Venedig noch die Seufzer- Brücke. Sie heißt so, weil vor nicht allzu langer Zeit, die Menschen, die über diese herüberliefen, nie wieder zurückkamen, denn die Brücke führte zum Gefängnis der Stadt. Und wer dort eingebuchtet wurde, wurde es für den Rest seines Lebens. Die älteste Brücke hingegen ist die Realdo Brücke. Sie ist die älteste von ganz Venedig, was ziemlich Ehrfurcht einflößend ist, wenn man bedenkt, dass Venedig die erste Handelsstadt Europas und eine der ältesten der ganzen Welt ist.
Der Canale Grande war ursprünglich der Handelsweg Nummer eins. Auf ihm gingen viele Schiffe auf Reisen. Heute ist dort ein enggestrickter Fährenverkehr, der vor allem im Sommer, die Touristen schnell an die verschiedenen Ecken Venedigs bringt und die Menschen auch hin- und zurück fährt.
Verona – Stadt der Liebe und Gefühle
Italien ist und bleibt mit das beliebteste Urlaubsland für uns Deutsche. Sehr viele Menschen reisen jedes Jahr hier in den Urlaub hin. Wir selbst waren vor kurzem erst in Italien und haben dort einen sehr schönen Urlaub verbringen können. Gerade der Norden Italiens hat es uns sehr angetan. Die Region rund um den Gardasee ist besonders schön, denn von hier aus lassen sich viele spontane kurze Trips entwickeln und planen.
Verona gehört dabei zu den Städten, die gar nicht so weit vom Westufer des Sees entfernt sind und somit sehr gut besucht werden können. Von Garda selber (nördlich von Bardolino) ist es möglich, innerhalb von etwa 1 bis 1,5 Stunden mit dem Auto nach Verona zu fahren. Die Stadt Verona ist vor allem durch ihre Story von Romeo und Julia und dem berühmten Balkon sehr bei Urlaubern beliebt.
Verona kann allerdings nicht nur mit dem Auto erreicht werden, sondern auch genau so gut mit der Bahn. Die italienische Bahn ist in etwa mit der deutschen Bahn zu vergleichen, was die S-Bahnen angeht. Somit gibt es auch hier viele Verbindungen, die vom Gardasee aus nach Italien führen. Vom Südufer des Gardasees lässt es sich vom Bahnhof aus bequem reisen. Hier ist es nicht nur möglich, direkt nach Verona zu reisen, sondern zum Beispiel auch nach Venedig zu fahren. Hier dauert die Fahrt allerdings eher 2 bis 3 Stunden, was schon ein wenig länger ist. Interessant ist auch die Atmosphäre in der Bahn, denn die Italiener sitzen keineswegs so steif wie deutsche Fahrgäste in ihrer Bahn. Hier wird sich unterhalten und es finden eine Menge an interessanten Gesprächen Stadt. Der Bahnhof von Venedig befindet sich direkt am Eingang der Stadt und so ist es möglich, innerhalb von wenigen Minuten direkt nach Venedig selbst zu gehen.
Wer auf die Menschenmassen in Venedig keine Lust hat und lieber mal etwas Ruhigeres erleben möchte, der sollte sich nach Verona begeben. Verona kann mit dem Auto sehr gut erreicht werden und auch im Bezug auf die Parkmöglichkeiten ist es hier besser als in Venedig. Grundsätzlich gibt es in Verona zum Beispiel auch eine wunderschöne Arena, die ebenfalls besucht werden kann. Diese Arena steht fast im Zentrum der Stadt und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Da Besucher die Arena besichtigen können lohnt es sich hier, die obersten Stockwerke zu erklimmen und ein wundervollen Blick in die Arena und natürlich auch nach außen über die Stadt zu haben. Dies lohnt sich in jedem Fall und macht eine Menge Spaß.
Sehr zu empfehlen ist es in Verona auch, die Innenstadt selbst zu besuchen und hier seinen Spaß zu haben. Verona ist im Bezug auf die Innenstadt sehr schön aufgebaut, doch nicht so groß, wie es von andern italienischen Städten bekannt ist. Auch hier lohnt es sich aber durchaus, einen Nachmittag einzuplanen und durch die vielen Gassen zu schlendern. Verona kann eine Menge an Stil und Kultur vermitteln, so dass die Besucher aus Deutschland sich hier spontan sehr wohl fühlen. Zu beachten ist, dass es wichtig ist, im Menschengedränge seine Wertsachen bei sich zu halten – dies gilt für die Stadt und natürlich auch für die Bahn in Italien. Urlauber werden meist sehr schnell durchschaut und geraten somit ins Visier von Taschendieben.
Verona gilt allerdings als ungefährliche italienische Stadt und zu Gedränge kommt es am Tag nur am Balkon von Romeo und Julia, den eigentlich jeder Tourist einmal sehen möchte, der sich in Verona umschaut. Ein kompletter Tag kann hier sehr gut verbracht werden und wir hatten sehr viel Spaß an unserem Tag in Verona. Vom Balkon ging es direkt zur Arena und danach in die Stadt zum Essen, denn Lokale gibt es hier jede Menge. Am Nachmittag sind wir noch gemütlich durch die Stadt, bzw. durch die Altstadt von Verona geschlendert, was sehr zu empfehlen ist, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen und im Anschluss wieder in die Hotelanlage am Gardasee zu fahren. Somit kann der Tag sehr genossen werden und sich bei Bedarf auch gerne wiederholen lassen, denn gerade Verona hat etwas sehr anziehendes.
Frühling in Rom
Ein Ausflug nach Rom ist im Frühling besonders schön. Zwischen Ende Februar und Juni sind die Temperaturen mild und das Licht verzaubert die Häuser und Strassen der Stadt.
Unterkunft
Es lohnt sich wirklich, bei der Reiseplanung statt nach Hotelketten im Internet nach kleinen, an Seitenstrassen gelegenen Unterkünften in privater Hand Ausschau zu halten.
Oft stößt man so auf familiengeführte Pensionen in malerischen Stadthäuschen oder kleinen Palais, deren Inneneinrichtung und Service schon Einiges über das wirkliche Privatleben der Römer verrät. Beim Frühstück kann man die Eigentümer dann nach Zielen abseits des Touristischen fragen.
Sich treiben lassen
Obschon Rom eine touristisch gut besuchte Stadt ist, kann man als Besucher völlig in das tägliche Leben der Einheimischen eintauchen. Anders als in Venedig oder Florenz beispielsweise hat man nie das Gefühl, eine museale Stadt zu besuchen, die zwei Leben führt – eines, das gesehen werden will und ein zweites, reales, das sich der ersten Beobachtung entzieht.
In Rom hingegen wird man direkt mitgerissen vom Strudel echter, italienischer Betriebsamkeit. Schön ist es, sich zwischen dem gezielten Besuchen der vielen Sehenswürdigkeiten einfach mal stundenweise treiben zu lassen, vielleicht sogar in einen Bus zu steigen, und sich in einen der Vororte bringen zu lassen, wo man streunende Katzen unter am Straßenrand wachsenden Zitronenbäumen beobachten und in klitzekleinen Cafes einen Capuccino trinken kann, bevor man wieder in das Herz Roms zurückfährt. In einer der vielen Kirchen findet man dann immer wieder zu Ruhe: einfach eintreten und die stille, kühle Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Essen & Trinken
Auch hier empfiehlt es sich, sich ganz den kulinarischen Gepflogenheiten der Römer hinzugeben. So erhält der Tag eine natürliche Struktur, die einen nah an die Stadt heranführt.
Das Frühstück ist zunächst ungewohnt, aber hinreißend: statt den gewohnten Brötchen mit Aufschnitt und Käse gibt es in Rom Süßgebäck und Espresso, die oft sogar im Stehen verspiesen werden.
Zu Mittag wird dann richtig gegessen, und zu Abend oft erst ab 21.00 Uhr. Die Regel lautet: je einfacher eine Trattoria aussieht, und je versteckter sie liegt, umso besser. Nicht lange nachdenken, einfach bestellen, und ruhig auf die Empfehlungen hören – aber einmal Spagetti Carbonara und ein Risotto sollten schon dabei gewesen sein! Wenn man eine „torrefazione“, eine Bar mit Kaffeerösterei und –verkauf, sieht, unbedingt hineingehen, alleine schon der Duft ist ein Erlebnis.
Drei besonders schöne Touren zu Fuß
Am schönsten ist es, ein paar vorher abgesteckte Touren zu Fuß zu unternehmen. So hat man hat einen Tagesplan, aber gleichzeitig die Freiheit, zu verweilen, wo man möchte.
Via del Corso
Einen ersten Eindruck gibt es, indem man einfach die die Via del Corso, eine der Hauptstrassen der römischen Innenstadt, herunterspaziert. Das bringt einen automatisch zur Piazza Venezia, dem Trevibrunnen, der Piazza Colonna und der Via Condotti. Auf der berühmten Spanischen Treppe lässt sich gut ein improvisiertes Picknick einlegen. Dafür kann man in die vielen kleinen Delikatessenläden gehen, die in den Seitenstrassen versteckt sind, und sich mit römischen Spezialitäten eindecken. ( Eine gute Idee ist es, hierfür morgens schon mal Besteck und Servietten aus dem Hotel auszuleihen ). Alternativ kann man sich natürlich auch mit Pizza zum Mitnehmen eindecken. Vielleicht findet man ja eine der lustigen Pizzaläden, in denen die Pizza im Rechteck und nach Gewicht verkauft wird, und man gleich eine ganze Reihe von Sorten mitnehmen kann.
Weiter kann es dann gehen zum dem Goethe-Museum, der Piazza del Popolo, der Villa Giulia und dem wunderschönen Park der Villa Borghese.
Centro Storico
Es ist schwierig, sich von der Via del Corso nicht in die Altstadt zu verirren, die aber eigentlich einen ganz eigenen Spaziergang verdient. Hier sind zum Beispiel der Campo de’ Fiori und das Pantheon, aber auch das Mausoleum des Augustus angesiedelt. Daneben gibt es wunderschöne und unglaublich gut erhaltene Renaissance- und im Barockarchitektur. Es lohnt, sich, mit dem Kopf immer ein bisschen in die Höhe zu gehen und auch einmal in ruhige Strassen einzubiegen, in denen keine touristischen Sehenswürdigkeiten vermerkt sind, um diese Prachtbauten zu entdecken.
Kolosseum
Für das Kolosseum und den Konstantinsbogen, San Clemente mit seiner spannenden Architekturgeschichte und San Pietro in Vincoli mit dem nie fertig gestellten Kunstwerk Michelangelos, sollte man sich auf jeden Fall auch ausreichend Zeit nehmen. Ein besonderer Tipp ist es, dort schon früh anzukommen. Zwar macht das Kolosseum erst um 09.00 Uhr auf, aber die frühe Frühlingssonne darüber rot werden zu sehen, ist etwas ganz besonderes. Innerhalb des Kolosseums gibt es manchmal Schauspieler, die als römische Soldaten verkleidet sind. Diese kommen ebenfalls früh zur Arbeit und treffen sich dann vor den Eingängen. Unbeobachtet, und in Grüppchen dort stehend, erlauben sie dem Zuschauer eine unbeabsichtigte Zeitreise. Diese kann sich drinnen fortsetzen. Wenn noch nicht viele Besucher die Ränge durchstreifen, kann man sich auf dem Stein niederlassen und in die vergangenen Welten der Gladiatoren versenken, bevor man den analytischen Weg geht und eine der sehr guten Führungen mitmacht.


