Italien ist und bleibt mit das beliebteste Urlaubsland für uns Deutsche. Sehr viele Menschen reisen jedes Jahr hier in den Urlaub hin. Wir selbst waren vor kurzem erst in Italien und haben dort einen sehr schönen Urlaub verbringen können. Gerade der Norden Italiens hat es uns sehr angetan. Die Region rund um den Gardasee ist besonders schön, denn von hier aus lassen sich viele spontane kurze Trips entwickeln und planen.

Verona kann allerdings nicht nur mit dem Auto erreicht werden, sondern auch genau so gut mit der Bahn. Die italienische Bahn ist in etwa mit der deutschen Bahn zu vergleichen, was die S-Bahnen angeht. Somit gibt es auch hier viele Verbindungen, die vom Gardasee aus nach Italien führen. Vom Südufer des Gardasees lässt es sich vom Bahnhof aus bequem reisen. Hier ist es nicht nur möglich, direkt nach Verona zu reisen, sondern zum Beispiel auch nach Venedig zu fahren. Hier dauert die Fahrt allerdings eher 2 bis 3 Stunden, was schon ein wenig länger ist. Interessant ist auch die Atmosphäre in der Bahn, denn die Italiener sitzen keineswegs so steif wie deutsche Fahrgäste in ihrer Bahn. Hier wird sich unterhalten und es finden eine Menge an interessanten Gesprächen Stadt. Der Bahnhof von Venedig befindet sich direkt am Eingang der Stadt und so ist es möglich, innerhalb von wenigen Minuten direkt nach Venedig selbst zu gehen.
Wer auf die Menschenmassen in Venedig keine Lust hat und lieber mal etwas Ruhigeres erleben möchte, der sollte sich nach Verona begeben. Verona kann mit dem Auto sehr gut erreicht werden und auch im Bezug auf die Parkmöglichkeiten ist es hier besser als in Venedig. Grundsätzlich gibt es in Verona zum Beispiel auch eine wunderschöne Arena, die ebenfalls besucht werden kann. Diese Arena steht fast im Zentrum der Stadt und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Da Besucher die Arena besichtigen können lohnt es sich hier, die obersten Stockwerke zu erklimmen und ein wundervollen Blick in die Arena und natürlich auch nach außen über die Stadt zu haben. Dies lohnt sich in jedem Fall und macht eine Menge Spaß.
Sehr zu empfehlen ist es in Verona auch, die Innenstadt selbst zu besuchen und hier seinen Spaß zu haben. Verona ist im Bezug auf die Innenstadt sehr schön aufgebaut, doch nicht so groß, wie es von andern italienischen Städten bekannt ist. Auch hier lohnt es sich aber durchaus, einen Nachmittag einzuplanen und durch die vielen Gassen zu schlendern. Verona kann eine Menge an Stil und Kultur vermitteln, so dass die Besucher aus Deutschland sich hier spontan sehr wohl fühlen. Zu beachten ist, dass es wichtig ist, im Menschengedränge seine Wertsachen bei sich zu halten – dies gilt für die Stadt und natürlich auch für die Bahn in Italien. Urlauber werden meist sehr schnell durchschaut und geraten somit ins Visier von Taschendieben.
Verona gilt allerdings als ungefährliche italienische Stadt und zu Gedränge kommt es am Tag nur am Balkon von Romeo und Julia, den eigentlich jeder Tourist einmal sehen möchte, der sich in Verona umschaut. Ein kompletter Tag kann hier sehr gut verbracht werden und wir hatten sehr viel Spaß an unserem Tag in Verona. Vom Balkon ging es direkt zur Arena und danach in die Stadt zum Essen, denn Lokale gibt es hier jede Menge. Am Nachmittag sind wir noch gemütlich durch die Stadt, bzw. durch die Altstadt von Verona geschlendert, was sehr zu empfehlen ist, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen und im Anschluss wieder in die Hotelanlage am Gardasee zu fahren. Somit kann der Tag sehr genossen werden und sich bei Bedarf auch gerne wiederholen lassen, denn gerade Verona hat etwas sehr anziehendes.
Verona ist schon eine schöne Stadt, wenn man mal eine Parkmöglichkeit gefunden hat und eine ungefähre Vorstellung hat was man sehen will. Unsere Urlaubsstimmung wurde allerdings getrübt von der ungefährlichen Seite. Wir hatten gerade in einer Pizzeria Mittag gegessen, haben der Arena einen Besuch abgestattet und wollten noch ein wenig durch die Gassen bummeln, als ich merkte das meine Geldbörse nicht mehr da war wo ich sie hin gesteckt hatte. Da hat ein Taschendieb sein Handwerk vom feinsten gelernt, denn ich habe absolut nichts gemerkt, obwohl die Börse in der Innentasche meiner Jacke war und mit ihr mein Navi, welches aber wohl zu schwer war als das es beim heraus nehmen nicht aufgefallen wäre. Fazit: Auch innentaschen schützen vor Schaden nicht. Geld für den Urlaub, Ausweise, Führerschein, Kreditkarten und so weiter, alles weg. Logischer Schritt, man zeigt das bei der Polizei an und hofft das Beste. Blöd nur wenn man weder italienisch, noch englisch so richtig kann. Nur gut das einer der Carabinieri ein Haus bei Stuttgart hat und deutsch konnte. Er hat dann dafür gesorgt das wir unser Auto aus dem Parkhaus holen konnten, denn das Parktiket war auch weg. Kreditkarten konnten telefonisch sofort gesperrt werden, Ausweise kann man neu machen lassen, was letzten endes bleibt ist ein verletztes Gefühl der Sicherheit. Der Hohn an der Sache, es geschah sozusagen alles vor den Augen der Polizia und Polizia Locale. Von denen fuhren andauernd Fahrzeuge auf dem Platz vor der Arena herum. Augenwischerei nennt man das, oder auch Alibifahrt. Ende vom Lied: Wir waren froh das wir unser Urlaubsgeld geteilt hatten und noch genug Geld hatten um die Hotelrechnung zu bezahlen und wieder Heim zu fahren. Das leider wie man sicher verstehen wird noch am selben Tag. Von dem ganzen wäre natürlich nichts passiert wenn wir auf unser Bauchgefühl gehört hätten, denn schon unsere Reservierung incl. Anzahlung in Limone sul Garda ging schief. Man verfrachtete uns in ein anderes Hotel und das was man uns da anbot hat so garnichts vom Traumurlaub am Gardasee. Dann ging in der ersten Nacht auch noch der Autoschlüssel abhanden, fand sich aber wieder ein. Schon da sagt eigentlich der Verstand: Blos weg hier, der Urlaub steht unter keinem guten Stern. Aber man sagt sich immer, der Tiefpunkt ist wohl nun erreicht, es kann nur besser werden und versucht dem ganzen etwas Positives zu geben. Man will ja nicht vor kleineren Problemen davon laufen.