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Italien – kunstvolle Städte und weite Sandstrände

Wer an Italien denkt, der hat auch immer das charakteristische Bild einer stiefelförmigen Halbinsel vor Augen, die vom Mittelmeer umgeben ist. Mit seinen kilometerlangen Stränden lädt das sonnige Land besonders zu einem Badeurlaub ein. Dabei darf man natürlich nicht die prachtvollen Städte mit ihren kunstvollen Gebäuden und kulturell wertvollen Museen nicht vergessen.

Meinen ersten Italien-Urlaub machte ich in der Toskana, einer Landschaft, die vor allem durch viele kleinere Hügel, Olivenbäume und Weinreben gekennzeichnet ist. Vor allem die Ruhe konnte ich sehr gut genießen, denn in der Nebensaison herrscht nicht sehr viel Trubel in den kleineren Dörfern. Am ersten Strandtag verliebte ich mich sofort in die vielen Eisdielen. Das Personal ist sehr nett und das Eis wird in riesigen Portionen in die Waffel „gespachtelt“. Selbst im Herbst hatte das Wasser noch eine angenehme Temperatur um mal richtig schön baden zu gehen. Natürlich wollte ich auch die vielen berühmten Städte besuchen und machte mich deshalb 3 Tage nach Ankunft nach Florenz auf, der Hauptstadt von Toskana.

Auf der Fahrt war ich ziemlich stark von den engen Straßen inmitten einer weiten Hügellandschaft beeindruckt. Angekommen in Florenz bei sommerlichen Temperaturen konnte der Stadtrundgang losgehen. Die Sehenswürdigkeiten in Florenz bestechen durch die außergewöhnlichen Leistungen auf dem Gebiet der Architektur. Vor allem die Kirche „Santa Maria del Fiore“ hat mir sehr gut gefallen. Wer sich für Kunst interessiert, dem kann ich die „Galleria dell’Accademica“ empfehlen, ein Kunstmuseum an der Piazza delle Belle Arti. Auch zum Shoppen ist die toskanische Hauptstadt prima geeignet, mit den vielen Straßenhändlern, die auf das Wort „polizia“ dressiert sind und in Sekundenschnelle ihren Kofferladen zusammenpacken können um abzuhauen.

Piazza san Marco

Piazza san Marco ©iStockphoto/waiheng

Einige Tage später wollte ich mir auf jeden Fall noch Venedig anschauen. Die Autofahrt war etwas länger aber das sollte sich auch lohnen. Kurz vor Venedig war Schluss mit Autofahren und man musste sich ein Bootsticket holen, um in die Stadt zu gelangen. Vom Wasser aus hatte man einen prima Panoramablick auf Venedig zwischen den vielen Wasserstraßen. Gut angelegt ging es auch schon ins Zentrum des Stadtkerns und ich muss sagen, dass meine Erwartungen an Venedig in jeder Hinsicht erfüllt wurden. Die Art, wie die Stadt auf Wasser gebaut ist und die vielen Gondeln hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Dies fanden anscheinend auch andere Touristen,denn die Straßen Venedigs waren wirklich ziemlich überfüllt. Nach einem kleinen Spaziergang über viele kleinere Brücken traf ich auf eine sehr schöne, alte Kirche und zwar die San Giacomo di Rialto, die sogar, wenn ich mich richtig erinnere die älteste Kirche von Venedig ist.
Da die Autofahrt lang war ging es schon nach ca. 4 Stunden Venedig wieder zurück in die kleine Stadt Cesenatico. Hier verbrachte ich die letzten paar Tage, bevor ich die Heimreise nach Deutschland antrat.

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