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Kampanien – rund um Neapel

Für nicht wenige Italienfans beginnt das Land erst hinter Rom. Südlich von Rom liegt Neapel, Hauptstadt der Region Kampanien, eine der am dichtesten besiedelten Regionen Italiens. Kampanien hat Ecken, die nicht besonders schön sind, dafür aber auch eine zerklüftete Küste, türkisblaues Wasser, reizvolle, vorgelagerte Urlaubsinseln, Nationalparks und ist ein echter Leckerbissen für Menschen, die neben Erholung und Genuss auch kulturelle Zerstreuung suchen.

In dieser Beziehung hat Kampanien eine Menge zu bieten. Es gibt Bauwerke und Zeugnisse aus mehreren Jahrtausenden, der berühmte Vulkan Vesuv steht in der Region, es gibt eine Vielzahl berühmter Ausgrabungsstätten und Neapel selbst ist natürlich eine Reise wert. Im städtischen Umfeld gibt es jede erdenkliche Miet-, Wohn- und Campingmöglichkeit. In Kampanien lohnt es sich allerdings, einen reinen Urlaubsort zu suchen, der schön genug ist, um in ihm den Großteil der Zeit zu verbringen und von dort aus gezielt die gewünschten geschichtsträchtigen Stätten aufzusuchen.

Ischia ist eine beliebte Urlaubsinsel im Golf von Neapel, zu der noch weitere Inseln gehören, die attraktiv für Menschen sind, die im Urlaub vor allen Dingen viel Muße und Ruhe bevorzugen. Die Überfahrt zum Festland dauert weit mehr als eine Stunde, daher eignen sich die Inseln eher nicht als Basiscamp. Capri ist sehr von Tagestouristen frequentiert, interessanter ist da schon die touristisch hervorragend erschlossene Amalfiküste, die sich von Neapel nach Salerno zieht, mit wunderschönen Städtchen wie Positano, die an Berge gebaut sind, die ins Meer zu fallen scheinen.

Kampanien

Kampanien @iStockphoto/Valeriy Tretyakov

Ein berühmter Tourismusmagnet in Kampanien ist auch der Nationalpark von Cilento und Vallo di Diano mit großartiger Natur, schönen Buchten am tyrrhenischen Meer und antiken Ausgrabungsstätten, die dem Park den Titel eines UNESCO-Welterbes eingebracht haben. Der Büffelmozzarella, also der einzig wahre Mozzarella, kommt aus dieser Region, die Küche ist sehr bodenständig bis rustikal und macht die dringende Empfehlung komplett, einmal einen längeren Kampanien-Urlaub einzulegen. „Neapel sehen und sterben“ hat man früher gelegentlich gesagt, später hieß es „Neapel meiden, sonst sterben“, beide Extreme gelten nicht mehr.

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