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Italienische Post

Machen wir es kurz: die italienische Post ist besser als ihr Ruf. Das ist kein Kunststück, Generationen von Italienurlaubern haben ein Image geschaffen, das unglaublich stabil – und teilweise auch selbstverschuldet ist. Ansichtskarten von Sonnenschirmbatterien zur Weihnachtszeit gehören der Vergangenheit an, die italienische Post wirbt damit, dass Auslandssendungen mit Priorität versendet werden. Es liegt also am Urlauber, der Grußkarten in den ersten Tagen seines Italienaufenthaltes versenden sollte, will er, dass sie auf die Daheimgebliebenen maximalen Eindruck machen.

Italienische Post

Italienische Post @iStockphoto/Jen Grantham

Briefmarken gibt es bei der Post und in den Tabakläden, die in Italien speziell gekennzeichnet werden müssen. In vielen Tourismusorten gibt es besondere Postkästen für die internationale PostaPrioritaria, blaue Kästen neben den üblicherweise roten Inlandsbriefkästen.

Sehr gut funktioniert auch die Vatikanpost, die eigene Briefkästen aufstellt und Briefmarken ausstellt, in San Marino ist der Verkauf von Briefmarken sogar ein relevanter Wirtschaftsfaktor. Gerade wenn Briefmarkensammler aus dem Urlaub angeschrieben werden, kann der Urlauber neben der Freude einer Ansichtskarte ein kleines, kostengünstiges, für den Sammler aber wertvolles Geschenk machen.

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